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KTM AG: Zusätzliche 50 Millionen Euro – Produktion gesichert!

2025-04-01

Autor: Alina

Die KTM AG in Mattighofen hat einen bedeutenden Fortschritt erzielt: Wie der Mutterkonzern Pierer Mobility AG bekanntgab, sind erneut 50 Millionen Euro aus Indien eingegangen. Diese Finanzspritze stammt von Bajaj, dem indischen Fahrzeughersteller und Partner von KTM, und ist entscheidend für die Sicherstellung der Produktion von KTM-Motorrädern bis Mai. Dies ergänzt eine frühere Zahlung von 50 Millionen Euro, die bereits Mitte März überwiesen wurde.

Die Produktion in Mattighofen, die seit dem 17. März schrittweise wieder hochgefahren wird, kehrt nun zum Vollzeitbetrieb zurück. Zuvor war die Fertigung auf einem 30-Stunden-Woche im Teilzeitmodus erfolgt, wobei die Mitarbeiter in nur einer Schicht arbeiteten. Vor dem Sanierungsverfahren war die Produktion in zwei Schichten aktiv.

Ein wichtiger Aspekt, der das Unternehmen in den kommenden Wochen beschäftigen wird, ist die bevorstehende finanzielle Herausforderung: Bis zum 23. Mai muss eine Schuldentilgungsquote von 30 Prozent, was rund 600 Millionen Euro entspricht, umgesetzt werden. Diese Mittel sind nötig, um die Gläubiger auszuzahlen und die finanzielle Stabilität zu gewährleisten.

Bajaj wird auch als potenzieller Investor ins Spiel gebracht und könnte eine wichtige Rolle in der Zukunft des Unternehmens spielen. Neben Bajaj wird auch das österreichische Unternehmen BRP-Rotax in Betracht gezogen, das Teil des kanadischen Konzerns Bombardier Recreational Products (BRP Inc.) ist. Diese Entwicklungen könnten entscheidend dafür sein, inwiefern KTM AG ihre Produktionskapazitäten nachhaltig ausbauen kann und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem internationalen Markt sicherstellt.

Die Fortschritte in der Produktion und die überwindbaren finanziellen Herausforderungen machen KTM AG zu einem spannenden Unternehmen, das weiterhin in den Fokus der Automobil- und Motorradindustrie rückt. Beobachter sind gespannt, welche weiteren Investitionen und Partnerschaften in naher Zukunft geknüpft werden könnten.