
Trump erhöht Zölle auf Stahl und Aluminium aus Kanada auf 50 Prozent – Ein Umfassender Handelskonflikt steht bevor!
2025-03-11
Autor: Lara
US-Präsident Donald Trump hat den Handelskrieg mit Kanada weiter angeheizt, indem er die Zölle auf alle Importe von Stahl und Aluminium aus dem Nachbarland verdoppelt hat. Ab Mittwoch werden die Zölle von 25 auf erschreckende 50 Prozent erhöht, wie Trump auf seiner Plattform „Truth Social“ ankündigte.
Die Entscheidung folgt auf einen geplanten 25-prozentigen Aufschlag, den die kanadische Provinz Ontario auf Stromexporte in die USA einführen will. Trump stellte klar, dass diese Zollerhöhung auch als Reaktion auf die angeblichen ungerechten Praktiken Kanadas gegenüber amerikanischen Bauern zu werten sei. „Kanada muss sofort seine hochgradig ungerechten Zölle auf US-Milchprodukte senken“, forderte Trump und verstärkt damit den Druck auf die kanadische Regierung. Diese Forderung hat in Kanada zu massiven Protesten geführt und Trump an das Ziel erinnert, Kanada eines Tages als Bundesstaat der USA zu integrieren.
Zusätzlich zu den Zollerhöhungen auf Stahl und Aluminium warnte Trump, dass auch die Einfuhrzölle auf Autos erheblich steigen werden, falls Kanada nicht schnell auf die Forderungen reagiert. Der 2. April könnte dabei zum entscheidenden Datum werden, an dem die Automobilindustrie aufgeschreckt wird, wenn Trump seine Drohung wahrmacht.
Die Hintergründe dieser Auseinandersetzungen sind vielschichtig: Die Zölle richten sich nicht nur gegen Kanada, sondern reflektieren auch Trumps Kampf gegen den globalen Stahl- und Aluminiumhandel, den er für eine Bedrohung der nationalen Sicherheit hält. Er hat insbesondere China als einen der Schuldigen ausgemacht, da das Land mit billigen Metallprodukten den Markt überschwemmt.
Ökonomen befürchten, dass diese Maßnahmen schwerwiegende Folgen für die US-Wirtschaft haben könnten. Aktuelle Statistiken zeigen, dass fast ein Viertel des in den USA verwendeten Stahls importiert wird, während der Anteil des Aluminiums über 40 Prozent liegt. Diese höheren Zölle werden die Produktionskosten der amerikanischen Industrie steigern und letztlich zu Preiserhöhungen für Verbraucher führen, während die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen auf internationalen Märkten leidet.
In einem vorherigen Schritt hatte Trump einen Monat Aufschub für die Zölle angekündigt, nachdem er zuvor allgemeine Zölle auf Waren aus Kanada und Mexiko eingeführt hatte. Ob dieser Aufschub auch für Stahl und Aluminium gilt, bleibt ungewiss.
Trumps unberechenbare Zollpolitik stiftet Verwirrung: Bereits nach der Einführung von Warenzöllen aus Kanada und Mexiko zeigte er sich bereit, diese wieder auszusetzen, während er gleichzeitig mit weiteren Strafmaßnahmen drohte. Die Entwicklungen auf dem Handelsmarkt sollten daher genau beobachtet werden – sowohl für die USA als auch für Kanada könnte eine wirtschaftliche Krise drohen!