
Signal-Skandal: Journalist veröffentlicht geheimen Chat zwischen Trump-Beamten
2025-03-26
Autor: Alina
In einem brisanten Signal-Chat diskutierten der US-Vizepräsident und hochrangige Regierungsvertreter über geheime Kriegspläne im Jemen. Der Chefredakteur von 'The Atlantic', Jeffrey Goldberg, hat nun den gesamten Chatverlauf veröffentlicht, der bis vor kurzem als vertraulich galt.
Mike Waltz, der Sicherheitsberater von Donald Trump, war aktiv an diesem Chat beteiligt. Zunächst hatte Goldberg sich entschieden, den Chat zurückzuhalten, um die nationale Sicherheit nicht zu gefährden. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und Tulsi Gabbard, die Direktorin des US-Geheimdienstes, behaupteten jedoch im Senat, dass während dieser Kommunikationen keine geheimen Informationen weitergegeben wurden. Eine Frage bleibt dennoch: Ist das die reine Wahrheit? Dies überlässt Goldberg seinen Lesern zur Beurteilung.
Waltz nutzte die Signal-App, um Echtzeitinformationen über militärische Einsätze aus erster Hand zu teilen. Ein Auszug aus den Nachrichten zeigt: 'VP. Gebäude eingestürzt. Hatte mehrere positive Identifizierungen. Pete, Kurilla, das IC, tolle Arbeit.' Diese Nachricht bezog sich auf den Befehlshaber des Zentralkommandos, General Michael E. Kurilla, und die Nachrichtendienste, was die Diskussion um die Geheimhaltung weiter anheizt.
Außerdem teilte Waltz mit, dass das erste Ziel – ein hochrangiger Raketenmann – identifiziert wurde, als er sich in einem mittlerweile eingestürzten Gebäude befand. Diese Informationen könnten als geheim betrachtet werden, was die Glaubwürdigkeit der Aussagen von Trump und seinen Beamten in Frage stellt.
Dieser Vorfall wirft nicht nur Fragen zur Transparenz innerhalb der Regierung auf, sondern könnte auch schwerwiegende rechtliche Konsequenzen für die Beteiligten nach sich ziehen. Experten warnen, dass solche Lücken in der Geheimhaltung die nationale Sicherheit gefährden könnten und fordern eine umfassende Untersuchung dieser schwerwiegenden Vorfälle.