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Psychologe enthüllt: So ticken Trump, Putin und Musk!

2025-03-29

Autor: Lara

Prof. Dr. Rainer Haller, ein angesehener Psychiater und Psychotherapeut aus Österreich, hat die Persönlichkeitsstrukturen von Donald Trump, Wladimir Putin und Elon Musk unter die Lupe genommen. Seine Analysen geben einen Einblick in die psychologischen Mechanismen, die das Verhalten dieser einflussreichen Führungsfiguren antreiben.

In seinem neuesten Buch, "Die Narzissmusfalle" (2023), diskutiert Haller, wie Narzissmus und verschiedene Formen von Liebe und Hass in der heutigen Gesellschaft sichtbar sind. Im Rahmen eines Interviews beleuchtet Haller Trumps auffälliges Verhalten und seinen Regierungsstil, der aus seiner Sicht stark narzisstisch geprägt ist.

"Donald Trump ist das Paradebeispiel eines Narzissten", erklärt Haller. Die Typologien des Narzissmus, die Haller identifiziert, umfassen Egozentrik, Eitelkeit, Empathiemangel, Abwertung anderer sowie Empfindlichkeit gegenüber Kritik. Laut Haller verfolgt Trump stets seine eigenen Interessen und bedient sich der provokanten Rhetorik, um Aufmerksamkeit zu erlangen.

Ein zentraler Punkt in Hallers Analyse ist die große Forderung Trumps nach Anerkennung und Bewunderung, die er mit einer süchtigen Gier vergleicht. Diese Aufmerksamkeit wird von Trump als essentielle "Droge" wahrgenommen, ohne die er nicht leben kann.

Ein weiteres erschreckendes Detail ist Trumps Mangel an Empathie, insbesondere im Umgang mit verletzlichen Gruppen, wie Flüchtlingen. Haller kritisiert Trumps Bereitschaft, jegliches Mitgefühl auszugrenzen, und beschreibt, dass Widerspruch auch oft mit beleidigenden Reaktionen beantwortet wird. Der Psychologe hebt hervor, dass Trump jeder kleinen Kränkung unerbittlich begegnet und seine Reaktionen häufig übertrieben und verletzend sind.

Viel Aufmerksamkeit erhielt auch die Analyse von Elon Musk, den Haller als teilweise narzisstisch, aber überwiegend im Spektrum des Autismus verortet. Musks Diagnose des Asperger-Syndroms spiele hier eine wesentliche Rolle, da sie seine Selbstbezogenheit verstärke. Haller weist darauf hin, dass Musks innovative Leistungen, wie die Entwicklung von Elektroautos und Raumfahrttechnologien, zwar beeindruckend sind, aber auch durch potentielle Persönlichkeitsstörungen beeinflusst werden könnten.

Ein interessanter Aspekt von Trumps Persönlichkeit ist die Beziehung zu seinem Vater, der laut Haller eine entscheidende Rolle in Trumps psychologischer Entwicklung spielte. Trump wuchs in einem emotional distanzierten und leistungsorientierten Umfeld auf, was seine narzisstischen Züge fördern könnte. Die Nichte von Trump, Mary L. Trump, beschreibt in ihrem Buch "Amerikas Albtraum", wie der abwertende Umgang seines Vaters mit ihm zu tiefen emotionalen Wunden führte. Haller betont, dass diese Verletzungen möglicherweise den frustrierenden Kampf um Anerkennung und Liebe erklären, die Trump in seinem Leben zeigt.

Im Gegensatz zu Trump hat Haller auch Wladimir Putin analysiert. Seine Beobachtung ist, dass Putin möglicherweise nicht immer die narzisstischen Züge hatte, die er heute zeigt. Zu Beginn seiner politischen Karriere wirkte Putin weniger ich-bezogen und konnte auch nicht-kontroversielle Momente in der Öffentlichkeit genießen. Mit seiner Machtübernahme hat sich laut Haller jedoch Putins Verhalten stark verändert; er umgibt sich nun nur noch mit Gefolgsleuten, die seine Ansichten unterstützen und kritische Stimmen ausblenden. Dies verstärkt den Narzissmus, den Haller in Putins Charakter diagnostiziert.

Die Analysen von Prof. Dr. Rainer Haller eröffnen einen tiefen Blick in die psychologische Verfassung dieser weltweiten Führungsfiguren und stellen spannende Fragen darüber, wie Persönlichkeitsstörungen unsere Weltpolitik und gesellschaftliche Dynamiken beeinflussen können.