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Mailand – Sanremo: Van der Poel besiegt Pogacar – Rüegg mit starkem Podestplatz

2025-03-22

Autor: Sofia

Mathieu van der Poel hat sein beeindruckendes Comeback beim Frühlingsklassiker Mailand – Sanremo gefeiert und sich den begehrten Sieg zum zweiten Mal gesichert.

Der Niederländer war wie ein unaufhaltbarer Sturm und ließ sich im Finish nicht von Filippo Ganna (ITA) und Topfavorit Tadej Pogacar (SLO) abschütteln.

In der Damenkategorie wurde Noëmi Rüegg nur knapp geschlagen und holte sich einen respektablen dritten Platz. Sie konnte im Zielsprint nicht ganz ihr volles Potenzial abrufen und musste sich hinter den beiden starken Niederländerinnen Lorena Wiebes und Marianne Vos einreihen.

Nach 289 härtesten Kilometern war es Van der Poel (Alpecin-Deceuninck), der sich erneut als Meister des Rennens herausstellte. Dieser Triumph ist nicht nur seine zweite Trophäe bei „La Primavera“ – er zeigt auch, dass er zu den besten Fahrern der Welt gehört. Vor zwei Jahren hatte der flinken Niederländer bereits den ersten Platz belegt, und Pogacar wartet weiterhin auf seinen ersten Sieg in Sanremo. Der slowenische Weltmeister war als großer Favorit angereist, doch auch diesmal kam er nicht über den dritten Platz hinaus.

Pogacar setzte alles daran, van der Poel vor der Zielgeraden abzufangen und drückte zusammen mit seinem Team UAE Team Emirates aufs Gaspedal. Doch die Attacke auf dem letzten Anstieg, dem Poggio di Sanremo, war nicht ausreichend, um van der Poel und Ganna abzuhängen. Schließlich sprintete das Trio zusammen in die Zielgerade, wobei Pogacar versuchte, im entscheidenden Moment zuzuschlagen. Doch van der Poel und Ganna erwiesen sich als stärker - das Rennen war spannender denn je!

Mit seinem siebten Sieg bei einem der fünf Radsport-Monumente zeigt van der Poel, dass er auch in schwierigen Bedingungen brillieren kann. Er berichtete begeistert: „Es ist schwer zu begreifen, hier zu gewinnen, ist unglaublich. Gegen zwei solch großartige Gegner zu gewinnen, macht es noch großartiger.”

Die Nachfolgermasse kam mit 43 Sekunden Rückstand ins Ziel, darunter Matteo Trentin, der Neunter wurde und als bester Fahrer des Schweizer Teams Tudor ins Ziel kam. Mauro Schmid (Team Jayco Alula) beendete das Rennen als bester Schweizer auf Platz 32. Silvan Dillier hatte ebenfalls einen intensiven Tag und unterstützte seinen Teamleader Van der Poel bei der Verfolgung der Ausreißer.

Im Rennen der Frauen über 156 km von Genua nach Sanremo war es ein spannendes Duell, in dem Noëmi Rüegg nur knapp den Sieg verpasste, aber als Dritte mit einem Podestplatz glänzen konnte. Ein herausragender Sprinter, der sie in der entscheidenden Phase überholen konnte, war Elisa Longo Borghini. Rüegg war Teil einer kleinen Spitzengruppe, die plötzlich stark aufschloss, aber nicht genug Leistung abrufen konnte, um ihren Platz zu sichern.

Dieser Frühlingsklassiker der Frauen wurde nach 20 Jahren Pause wieder ausgetragen und verspricht, in den kommenden Jahren noch mehr Spannung und Herausforderung zu bringen, während die besten Rennfahrerinnen der Welt um die Krone kämpfen.