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Playoffs National League - Kloten wehrt 1. Matchpuck des ZSC ab – Tigers schlagen Lausanne

2025-03-19

Autor: Simon

Kloten hat mit einem beeindruckenden 2:1-Heimsieg den ersten Matchball des ZSC abgewährt und die Serie auf 1:3 verkürzt. In einem anderen spannenden Viertelfinalspiel siegten die SCL Tigers mit 3:2 gegen Lausanne und glichen die Serie auf 2:2 aus.

Kloten - ZSC Lions 2:1 (Serie 1:3)

In der 55. Minute musste der ZSC-Finne Santtu Kinnunen wegen Beinstellens auf die Strafbank. Im anschließenden Powerplay erzielte Dario Meyer, mit Vorlagen von Tyler Morley und Mischa Ramel, das entscheidende 2:1 für Kloten. Der Schuss fand seinen Weg zwischen den Schonern von Robin Zumbühl, der den kranken Stammtorhüter Simon Hrubec ersetzt hatte. Trotz eines Schussverhältnisses von 34:24 konnte der ZSC nicht reagieren. Damit feierten die Klotener nach 11 Niederlagen ihren ersten Playoff-Sieg seit 2014 und verhinderten den frühen Ausstieg aus den Playoffs.

Meyer und Morley waren auch beim ersten Treffer der Klotener entscheidend beteiligt, als Morley sein Team in der 7. Minute mit 1:0 in Führung brachte. Kinnunen erzielte dann den Ausgleich für die Zürcher, nachdem er aufgrund der Sperre von Christian Marti auf dem Eis war. Doch seine Strafe führte letztlich zur Niederlage der Lions. Am Freitag haben die ZSC Lions die nächste Chance, sich vor eigenem Publikum für das Halbfinale zu qualifizieren.

SCL Tigers - Lausanne 3:2 (Serie 2:2)

Im Duell zwischen den Tigers und Lausanne schien die Partie im Schlussdrittel beim Stand von 1:0 für die Tigers zu stagnieren, bis in drei spektakulären Minuten die Spannung zurückkehrte. Julian Schmutz vollendete einen Konter in der 51. Minute problemlos zum 2:0. Nur eine Minute später gelang Lausanne überraschend der Anschlusstreffer durch Jason Fuchs, der einen Schuss von Theo Rochette ins Tor ablenkte. Kaum war das Spiel wieder angepfiffen, fiel das nächste Tor: Dario Rohrbach nutzte einen Fehler in der Abwehr der Tigers und ließ Kevin Pasche keine Chance, um auf 2:2 zu stellen. Rohrbach, der Toptorjäger von Langnau, konnte mit seinem zweiten Treffer des Abends für die Entscheidung sorgen.

Der erneute 2:3-Anschlusstreffer durch Michael Hügli im Powerplay brachte keine Wendung mehr, da die Zeit bereits abgelaufen war. Trotz mehr Abschlüsse der Lausanner blieb das Ergebnis so bestehen und das erste Break in dieser Playoff-Viertelfinalserie lässt weiterhin auf sich warten. An diesem Wochenende scheinen die Chancen für beide Teams auf den Einzug in die nächste Runde hoch zu sein, da die Spannung in den Spielen weiter steigt.