
Die schockierende Wahrheit über die Massenentlassung bei Migros
2025-03-30
Autor: Lara
Als der Journalist die Geschäftsberichte der Migros für das Jahr 2024 durchforstete, rieb er sich verblüfft die Augen. In einem Bereich, der vermeintlich eine Wachstumsstory erzählen sollte – dem Gesundheitssektor – wurde die Mitarbeiterzahl regelrecht halbiert. Konkret vermeldete Medbase, der Gesundheitsanbieter der Migros, dass nur noch 1720 Mitarbeiter beschäftigt sind – das sind erschreckende 54,9 Prozent weniger im Vergleich zum Vorjahr.
Welche geheimen Pläne hat Migros-Chef Mario Irminger eigentlich? Auf Nachfrage gab er zu, dass er sich die Gründe für diese drastischen Einschnitte selbst nicht erklären kann. Stundenlange Klärungen mit den Pressevertretern der Migros folgten und die ernüchternde Antwort stellte sich als „formeller Fehler“ heraus. Durch eine Verwechslung wurden nur die Zahlen eines Teilbereichs der Medbase-Gruppe publiziert – ein Vergleich, der mehr an Äpfel mit Birnen erinnerte. Man kann nur hoffen, dass die Migros auch bei anderen zentralen Kennzahlen wie Umsatz und Gewinn genauer hinschaut.
Inzwischen sorgt auch ein weiterer prominenter Name für Aufsehen: Roberto Martullo, Ehemann von Magdalena Martullo-Blocher, hat die Schweizer Schuhmarke Küenzli gerettet und begeht nun einen unkonventionellen Marketing-Ansatz. Er sucht auf LinkedIn nach Schuhliebhabern, die bereit sind, für ein kostenloses Paar Küenzli-Sneaker 30 Tage lang täglich in den sozialen Medien über ihre besonderen Alltagsmomente mit den Schuhen zu berichten. Das könnte für viele schnell zum Stressfaktor werden, doch für Schuhenthusiasten offenbar ein aufregendes Abenteuer.
In einer anderen überraschenden Wendung plant die Schweiz, sich im internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr zu behaupten. SBB-Chef Vincent Ducrot hat kürzlich angekündigt, die Beschaffung von Hochgeschwindigkeitszügen zu prüfen, jedoch stehen die Auftragsbücher der großen Hersteller bereits voll. Eventuell könnte die Beschaffung gebrauchter Züge, wie die ausgemusterten ICE der Deutschen Bahn, eine praktikable Lösung sein. Die Deutsche Bahn hat kürzlich einige Modelle beworben, die eine Geschwindigkeit von bis zu 330 km/h erreichen – dies könnte für Ducrots Pläne äußerst hilfreich sein.
Unterdessen ringt der Unterwäsche- und Pyjama-Hersteller Calida aus Sursee mit steigenden Herausforderungen: Das Unternehmen hat seit dem Höchststand vor drei Jahren zwei Drittel seines Wertes verloren. Das Management hat vor kurzem angekündigt, dass die Geschenke für Aktionäre drastisch reduziert werden. Statt eines Gutscheins über 100 Franken wird es künftig nur noch einen Rabatt von 30 Prozent auf Einkäufe geben. Der Grund? Die Anzahl der bezugsberechtigten Aktionäre hat sich verzehnfacht, was offensichtlich zu Finanzierungsproblemen führt.
All diese Entwicklungen verdeutlichen die aktuellen Herausforderungen, vor denen die Migros und deren Tochtergesellschaften stehen. Während sich die Massenentlassung und strategische Veränderungen abzeichnen, fragt sich die Branche, wie es mit der Traditionsmarke weitergeht und welche weiteren Überraschungen in den kommenden Monaten auf uns lauern könnten.