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Das unerwartete Ende der Ära Alex Hofmann bei KTM: Was kommt als Nächstes?

2025-03-24

Autor: Luca

Der renommierte MotoGP-Experte Alex Hofmann hat am vergangenen Wochenende seine Anhänger mit der überraschenden Ankündigung eines Abschieds von KTM schockiert. In einem emotionalen Social-Media-Beitrag bedankte sich der 44-jährige Deutsche bei den Spitzenvertretern des Unternehmens, darunter Hubert Trunkenpolz, dem langjährigen Marketing- und Vertriebsvorstand von KTM.

"Bye, bye an meine orange Familie. Wir hatten eine tolle Zeit und werden sicher weiterhin viel Spaß auf den Rennstrecken dieser Welt haben", schrieb Hofmann und hinterlässt damit viele Fragen bei seinen Fans.

Im Gespräch mit SPEEDWEEK.com bestätigte Hofmann, dass sein Engagement als Markenbotschafter 2025 endet. "Es ist nachvollziehbar, wie sich die Dinge entwickeln. KTM muss sich neu aufstellen und Sparmaßnahmen ergreifen, um Stabilität zurückzugewinnen", erklärte er. Berechnungen zufolge soll das Unternehmen Ende April über etwa 600 Millionen Euro verfügen, die in einem Insolvenzverfahren zugunsten von Gläubigern ausgezahlt werden.

Hofmann spricht von einem Wendepunkt. Der MotoGP-Testfahrer war seit November 2015 Teil der KTM-Familie und war einer der ersten offiziellen Tester auf der KTM RC 16. Seine langjährige Verbindung zum Sportdirektor Bit Beirer und seine Leidenschaft für den Motocross-Sport haben tiefere Wurzeln in der Geschichte von KTM.

Darüber hinaus präsentierte Hofmann auch regelmäßig auf dem österreichischen MotoGP-Sender ServusTV, wo er Motorradstrecken mit einem KTM-Bike vorstellte. Unklar ist jedoch, wie die authentischen Streckenpräsentationen in Zukunft fortgeführt werden.

Alex Hofmann, der in Mindelheim aufgewachsen und mittlerweile mit seiner Familie in Spanien ansässig ist, hat auch an zahlreichen Testfahrten für KTM's Offroad- und Enduro-Bikes teilgenommen. Zusammen mit seinem ehemaligen MotoGP-Kollegen Jeremy McWilliams war er regelmäßig auf der Straße unterwegs, bevor auch McWilliams den Einsparungen zum Opfer fiel.

Hofmann machte sich auch in der Zentrale von KTM in Mattighofen einen Namen. Bei verschiedenen Events und den „Tech-Talks“ im neu eröffneten KTM-Museum „Motohall“ war er als Experte präsent und hat das Unternehmen maßgeblich unterstützt.

KTM steht vor einer kritischen Phase: Wird das Unternehmen die Herausforderungen meistern und zurück zur alten Stärke finden? Bleiben Sie dran, um mehr über die Zukunft von KTM und die möglichen neuen Projekte von Alex Hofmann zu erfahren – die MotoGP-Welt hat sich gerade erst zu drehen begonnen!